Kooperation mit SirPlus - Die Lebensmittelretter
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Kooperation mit SirPlus „Die Lebensmittel Rettermärkte“

Seit diesem Jahr unterstützen wir SirPlus „Die Lebensmittel Rettermärkte“ mit Bio T-Shirts und Bio Sweatshirts. Wir finden das Konzept von Lebensmittel Rettermärkten genial und möchten daher auf das Thema „Lebensmittelverschwendung“ weiter aufmerksam machen.

Gegen Lebensmittelverschwendung: SirPlus 

Dass jede Minute weltweit Millionen von Tonnen Lebensmittel, die noch verwertbar wären, vernichtet werden, ist traurige Gewissheit und nichts Neues. Angesichts der in vielen Regionen der Erde herrschenden Nahrungsmittelknappheit und Hungersnöte eine Schande ohne gleichen. 

Erschreckende Zahlen 
Leider ist dies auch in Deutschland nicht anders: Etwa eine LKW-Ladung noch genießbarer Lebensmittel werden in Deutschland pro Minute vernichtet. Ungefähr 18 Millionen Tonnen Lebensmittel wandern pro Jahr in Deutschland in den Müll. Davon wären jedoch geschätzte 10 Tonnen noch durchaus genießbar und könnten einem Zweitmarkt ohne Bedenken zur Verwertung zugeführt werden. Ein Vergleich. Würde man die Lebensmittelverschwendung als ein Land der Erde ansehen, so wäre es nach China und den USA der drittgrößte CO2-Emittend der Welt. Denn 25% des Wasserverbrauchs wird für Lebensmittel genutzt, die nicht verkauft und verschwenderisch entsorgt werden. 

SirPlus: Es geht auch anders

Ein junges Start-Up-Unternehmen aus Berlin will dieser schändlichen Verschwendung von Nahrungsmittelressourcen nicht länger zusehen. Das Social Impact Unternehmen hat es sich zum Ziel gesetzt, noch verwertbare Lebensmittel vor der Tonne zu retten und dem Nahrungsmittelzweitmarkt wieder zuzuführen, um so dazu beizutragen, die kostbaren Ressourcen der Erde zu schonen. Überschüssige, aber noch verwert- und genießbare Lebensmittel werden von Händlern, Herstellern und Landwirten zu Sonderpreisen aufgekauft. Bei den Waren handelt es sich um Lebensmittel, die kurz vor dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) stehen, kurz darüber hinaus sind oder aufgrund ihrer Beschaffenheit (Form, Größe) nicht in den regulären Verkauf gelangen. Gesundheitlich bedenbklich ist dies in keinster Weise: Alle Waren werden intern lebensmitteltechnologisch geprüft, damit stets eine einwandfreie Qualität gesichert ist.

Vertrieb über Rettermärkte

Die so vor dem Müll geretteten Lebensmittel werden in Berlin über den sogenannten Rettermarkt direkt vertrieben. Derer gibt es mittlerweile eine stattliche Anzahl in der Bundeshauptstadt. Auch online können die Produkt geordert werden. Rund 80 % günstiger als auf dem regulären Markt sind die Waren zu haben. Bei sirplus, so der Name des aufstrebenden Unternehmens, fließen die Einnahmen aus dem Verkauf direkt wieder in die Rettung der nächsten, von der Vernichtung bedrohten Lebensmittel. Auch die Eröffnung weiterer Ladenlokale wird forciert. Dass sie mit ihrer Geschäftstätigkeit die vielerorts tätigen „Tafeln“ torpedieren, verneinen die Verantwortlichen: „Wir achten darauf, dass wir grundsätzlich nach den Mitarbeitern der Tafeln bei unseren Lieferanten auftauchen. Eine „Kannibalisierung“ würde keinen Sinn machen und widerspräche unserer sozialen Verantwortung. Zudem spenden wir 20 % unserer geretteten Lebensmittel auch an gemeinnützige Organisationen.“ 

Das Ziel von SirPlus

Die Rettung von genießbaren und ohne Bedenken verwertbaren Lebensmitteln ist natürlich das Hauptziel des jungen Unternehmens aus Berlin. Darüber hinaus geht es den Machern aber auch darum, die Menschen für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren. Zahlreiche Fernseh- und Radiosender sowie Printmedien haben schon über Sirplus berichtet, mehr als 5 Millionen Menschen wurden so bisher erreicht. Auch bietet das Unternehmen Workshops in Schulen, Universitäten und Unternehmen an, um das „Nahrungsmittelproblem“ in den Fokus der Öffentlichkeit zu bringen. Beratungen zum Thema „Lebensmittelverschwendung“ stehen selbstverständlich ebenfalls auf der Agenda des Unternehmens. 

Die Wertschätzung bleibt nicht aus 
Verantwortliche Stellen haben ebenfalls schon Kenntnis von den Anstrengungen und Erfolgen des jungen Start Ups genommen. So zeichnete das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft sirplus mit dem begehrten Bundespreis „Zu gut für die Tonne“ aus. Darüber hinaus errang Sirplus den „Next Economy Award“ in der Kategorie Resources. 

Um wieder den Blick auf die Praxis zu richten: Mehr als 1.000 Tonnen Lebensmittel konnten bisher vom Unternehmen vor der sicheren Vernichtung gerettet werden. Mehr als 1.000 Tonnen Lebensmittel, die wieder dem Lebensmittelkreislauf zugeführt werden und zu günstigen Konditionen Menschen mit weniger Geld zur Verfügung gestellt werden konnten.

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